Das Astronomologische Bild

Das Astronomologische Bild, mit den tatsächlichen Gestirnständen zeigt folgendes:
Einen AC im Schützen mit Jupiter in den Fischen in Haus 4 als Altherrscher von 4. Also eine Verfügung über das gewachsene Leben, das sich mit Mars, Venus Konjunktion Jupiter, Mond und Sonne in 4 auflöst.
Der MC in der Jungfrau mit Merkur auf 0° Fische, zeigt die aufgehobenen Bedingungen, die nun real zur Funktion gelangen. Beherrscht von Saturn als Herrscher von 3 in 3, sind diese nun in Stein gemeissektes Gesetz. ( Da kommt man ins Sinnieren, wer ging da vom Berg runter mit den Gesetzestafeln?)
Sehr spannend die Transite vom 20. Februar 2026, Saturn auf Merkur und Merkur auf Saturn beenden nun diese Phase endgültig oder führen sie zu einem neuen Höhepunkt?
DAS TROPISCHE BILD
Ein Waage AC mit Venus in 4 im Wassermann zeigt die Aufhebung des gewachsenen Lebens als öffentliches, mit Jupiter Konjunktion gut gefügtes Geschehen.
Es ist eine aggressive Gegenwart, in der es mit Mars aus 7 Spitze 4 um die Durchsetzung und Macht über das Leben geht. Das Leben selbst ist mit der Sonne Konjunktion zu Mars unter Beschuss. Ruhe und Frieden sind dahin. Nun geht es um Eigendurchsetzung und mit Saturn aus 4 in 3 im Steinbock um Regelung, Formalismen und Gesetzestreue.
Historischer Kontext
Wir befinden uns in Mitteleuropa am Übergang von der Altsteinzeit über die Jungsteinzeit hin zur Bronzezeit. Mit der Metallbearbeitung ist das Ende matrilinear organisierter Stammeskulturen erreicht.
Die Steinzeit in Mitteleuropa wird am Eindrücklichsten durch die Venus von Willendorf dargestellt, in der es primär um das Überleben des Stammes und die Verehrung der Fruchtbarkeit und "Mutter Erde" ging.
Das Zusammenleben ist, wie Heide Göttner-Abendroth es darstellt nicht hierarchische angelegt. Es sind matriachale Verbände, in denen die Nachkommen zusammen leben. Die Brüder sind dadurch die sozialen "Väter" der Kinder und bewegen sich gleichzeitig fluktuierend zwischen den einzelnen Clans und ihren Liebsten. Dadurch wird einerseits genetische Vielfalt sichergestellt, andrerseits das Überleben der Kinder gewährleistet, da die Brüder ja mit ihren Schwestern im Haus der Mutter leben.
Es gibt dadurch keine Erbteilung, denn alles bleibt im Stammesverband. Keine Liebe muß auf ewig bestehen bleiben, weil ansonsten alle verhungern würden. Es gibt keine Konkurrenz unter den Männern, weil es keine Machtposition im Sinne des Besitzes gibt.
Dadurch besteht keine Abhängigkeit der Frauen von Männern anderer Verbände, sondern Stabilität und Gemeinschaft.
Was für ein geniales Lebenssystem!
Das Patriarchat
In der Thora, dem Alten Testament wird die neue Ordnung, die sich langsam beginnt zu etablieren und der sich niemand mehr entziehen kann und soll, minutiös beschrieben und gesetzlich festgelegt. Detailliert wird die Erschaffung eines über das Weib herrschenden Mannes und die Zerstörung jahrtausendealter Strukturen der gemeinschaftlichen Koexistenz der Menschen beschrieben. Es ist die radikale Trennung der Welten und Entfremdung des Mannes vom gewachsenen Leben, in dem es nun um Besitz, Macht und Dominanz geht.
Diese hierarchischen Strukturen haben die Erde ausgebeutet, die Familien zerstört und alles Leben unterworfen. Das Leid betrifft alles Lebendige.
Die Hierarchen pfeifen heute am letzten Loch. Es wird eine Rückkehr zu einem neuen Miteinander ohne hierarchische Macht geben!



Kommentar schreiben