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Der Weg des Königspaares

Oder der symmetrische Tierkreis

Die Symmetrie des Tierkreises - wenn wir uns eine Achse von Wassermann zu Löwe denken - läßt uns gut die Struktur der Welt erkennen. Es ist der alte Tierkreis, an dessen Haupt der Januskopf thront: er ist das Bild für Anfang und Ende, für Vielheit in der Einheit und die Polarität. Er verbindet die Erscheinung. "Maya", das Phänomen, mit dem Ewigen, Wirkenden, Himmlischen.

 

Unten stehen in Krebs und Löwe der Mond und die Sonne, die beiden polaren Gegensätze als Mann und Frau, links und rechts davon jeweils die beiden Merkure im Zwilling und der Jungfrau, gefolgt von der Venus in Stier und Waage, weiter geht es mit Mars in Widder und Skorpion, dann folgen Jupiter in Schütze und Fische und oben steht Janus/Saturn in Wassermann und Steinbock.

Dieser Tierkreis war bis zur Entdeckung der Transsaturnier Uranus, Neptun und Pluto, mit Saturn als erdfernstem Planeten das Abbild der Schöpfung und der Welt. (Peter Kern hat dazu einen interessanten und absolut lesenswerten Artikel verfaßt.) Er umfaßte alle Bereiche der Schöpfung von Gott bis zu den Menschen.

Es sind immer zwei korrespondierende, sich ergänzende und zusammengehörende, paarweise angeordnete Bereiche, die das Leben abbilden:

SATURN ist zuständig für die Bestimmung und als Januskopf für den Ursprung

JUPITER ist die Fügung und das Unendliche

MARS ist die Energie, sowie die Endlichkeit

VENUS ist der Bestand und die Gestaltung

MERKUR ist die Bewegung und die Bedingungen


Das Königspaar

Ganz unten stehen SONNE und MOND, König und Königin, die als Prinzip in jedem Menschen mit ihren 5 Helfern in einmaligen Verbindungen zueinander angelegt sind, um sich entsprechend der inneren Unvollständigkeit des Menschen in der Welt zu finden. So ergibt die Deutung von Sonne UND Mond das vollständige Bild der Seele, wie sie sich selbst in der Welt findet und erlebt, aber auch die Aufsplitterung des Menschen in zwei sich ergänzende Teile in Gestalt von Mann und Frau. Beides ist immer gleichzeitig wirksam. In jedem einzelnen Menschen findet sich dieses Prinzip der Polarität, mit dem jeweils angelegten weiblichen oder männlichen Schwerpunkt in Gestalt von Mann oder Frau.

So war die Welt für die Menschen eine harmonische. Dies verstärkte die Geborgenheit in der Schöpfung Gottes. Mit der Französischen Revolution zerbricht nun dieses geschlossene Weltbild auch augenscheinlich. Kein Stein bleibt mehr auf dem anderen in der Ordnung der Welt.

Die Transsaturnier

1781: Uranus

Die Entdeckung des Uranus durch F. W. Herschel 1781 unmittelbar danach könnte man als phänomenologische Entsprechung der Geschichte betrachten: denn erst, wenn man etwas vermisst, sucht man es. Uranus steht für den Ursprung und ersetzt jetzt den Saturn im Wassermann. Dem Janus wird der Kopf abgehauen und verliert seine umfassende Autorität. Von nun an heißt es, den Lauf des Uranus  zu verfolgen, um halbwegs mit seinem Schicksal kongruent zu gehen.

 

Der Planet Uranus ist also das Bild der Aufhebung und Spaltung der Polarität in die Dualität. Die Polarität ist die in der Schöpfung für die materielle Existenz unabdingbare Ausbildung zweier sich gegenseitig ergänzender Prinzipien. Man findet diese in beinahe allen Kulturen und materiellen Phänomenen der Erde: sei es z.B. im Yin und Yang, der elektrischen Ladung, etc. Ohne diese Polarität gäbe es kein körperliches Leben.

 

In der vollkommenen, ewigen, göttlichen, unendlichen Wirklichkeit, die sich durch Vielheit in der Einheit kennzeichnet - wie Armin Risi detailliert ausführte - ist ALLES noch ungeteilt "ewig" vorhanden und kennt keine Zeit und daher auch kein Werden und Vergehen, noch Sterblichkeit. Die 7 Himmel sind eine Einheit, bergen aber in sich sämtliche, unendlichen Möglichkeiten allen Lebens. Dieses Empfinden über das Ewige - das im Menschen auftauchen kann und wie übergeordnet stets anwesend sein kann - ohne sich im Zeitlichen unmittelbar niederzuschlagen, führt schließlich im Menschen zu einem Bewußtsein über die Existenz eines beständigen, übergeordneten ALLSEINS. Es sind die Himmel, die sich schützend über uns wölben, die wir in uns wiederempfinden können.

 

Durch den Schöpfungsakt wird der Mensch herausgeworfen aus diesen Himmeln und landet nun in einer materiell verdichteten Gegenwart. Anfangs, wie die Veden berichten, waren dies noch wenig verdichtete Lichtgestalten, berghoch - die Riesen in unseren Märchen und Mythen -  die sich hier auf der Erde inkarnierten. Im Laufe der Jahrmillionen ballten sich diese Lichtmenschen durch ihre Anhaftung an das Materielle immer mehr und mehr zusammen. Sie schrumpften und wurden kleiner und kleiner. Heute sind wir nur noch ein kleiner Teil Licht, aber viel Materie.

 

Das Leben und Geborenwerden hier auf der Erde ist jedoch von einem Zeugungsakt abhängig, wie jeder weiß. Und dieser Akt bedarf des zeugenden und empfangenden  Prinzips.  Nur so kann körperliches Leben entstehen. (Über den dritten Teil, nämlich den Hauch, den Geist, der beim Tod wieder aus dem Körper austritt, der sich bei der Zeugung im Körper niederläßt, haben wir keinerlei Verfügungsmöglichkeit. Dies ist der Moment, "wo der Strom fließt und wieder versiegt".)

 

Diese beiden polaren Hälften sind es, die körperliches Leben ermöglichen in jedem Lebewesen, aber auch zwischen den Geschlechtern. "Der Strom kann nur zwischen zwei Polen fließen". Diese beiden Pole jedoch gehören zusammen. Ein Pol alleine ist kein Pol, sondern eine Bergkuppe. In dieser Situation ist das Leben ein fließendes Hin - und Herströmen. Es ist das Abbild der Einheit in der Vielheit: nämlich der Verbundenheit in der Verschiedenheit.

 

Das Individuum - das Ungeteilte - ist also ein Teil GOTTES, ist aus GOTT entstanden, birgt also GOTT in sich ohne selbst GOTT zu sein. Das Bild des Schöpflöffels, der aus den Himmeln herausschöpft was ich bin, enthält einen Anteil von GOTT aber nicht den ganzen GOTT. Das ist schwierig zu begreifen, nicht wahr?

 

In jedem Individuum sind also die beiden Pole vereint, fließt der Strom, das Leben. Und zwischen den Individuen fließt, entsprechend ihrer polaren Ausrichtung - männlich und weiblich - ebenfalls der Lebensstrom. Da ist nichts gespalten und getrennt. Sie sind getrennt und vereint. Einer alleine machte keinen Sinn: da würde nichts fließen.

 

Die Himmel - der vierte Quadrant - sind noch eingebunden: es gibt zwei Saturne, zwei Jupiter, zwei Marse. Jeder Saturn hat quasi eine positive und eine negative Ladung. Sie gehören zusammen und bilden zusammen DEN SATURN. Es sind immer zwei Pole eines Prinzips.

Die Spaltung

Die zwei Seiten - der Medaille - stehen sich mit der Entdeckung des Uranus von nun an unversöhnlich gegenüber. Der Himmel wird unterteilt und jedes Sternzeichen bekommt einen eigenen Planeten. Saturn herrscht nur mehr über Steinbock und Uranus bekommt den Wassermann. Es ist dies eine Trennung des Gesamtbildes und eine Verschiebung des gesamten Tierkreises könnte man sagen.

 

Von nun an bestimmt Saturn alleine im Steinbock. Er verliert seinen Wassermannanteil und der Wassermannsaturn wird ausgetauscht.  Dies ist das Bild der Spaltung einer Einheit  - hier der beiden Prinzipien des Saturn  - und damit entsteht Dualität, dort wo vorher Polarität herrschte. Es ist eine Trennung, die sich da abbildet. Saturn wird von seiner zweiten Hälfte getrennt.

 

In den beiden Bereichen, in denen davor Saturn zuständig war als Herrscher von Steinbock und Wassermann, sind es nun Saturn und Uranus, zwei entgegengesetzte und unverbundene Prinzipien, die auf unüberbrückbare Divergenzen hinweisen, also Unvereinbarkeiten, die nur oberflächlich kaschiert werden können. Es ist nun das Arrangement notwendig, das versucht diese zwei Bereiche zu vereinbaren, aber die Kluft der Unvereinbarkeit in sich trägt.

 

Es ist als hätte der Himmel einen Riss bekommen, als wäre die Gestalt des Lebens nicht mehr möglich, als wären die Menschen nicht mehr geborgen in ihrer geistigen Herkunft. Das ist ein ganz schlimmes, grauenhaftes und eigentlich völlig unfassbares Geschehen: wenn man sich in seiner Existenz von Gott getrennt fühlt. Es ist eine Unversöhnlichkeit, die bis heute andauert.


Nachsatz

Auffallend ist hier, daß es bei diesem Geschehen nun zu einem veränderten Bild kommt: es sind nicht mehr die Schultern des Königspaares, sondern die von Krebs und Zwilling, auf denen nun alles lastet. Nicht Janus throhnt oben und unten Krebs und Löwe als menschliche Entsprechungen, sondern es findet eine Verschiebung im Bild um ein ganzes Zeichen statt, die sich auch mit dem  sogenannten Ayanamsha, der Verschiebung des tropischen zum siderischen Tierkreis weitgehend deckt. Unten haben wir nun die Funktionalität des Zwillings an Stelle des Krebses, oben sind es Saturn und Jupiter. Die Symmetrie im Bild zerbirst.

 

Die Erkenntnis daraus ist erschreckend: das Königspaar wurde getrennt. Sie sind nicht mehr das Zeugende und das Empfangende, sondern die Funktion ersetzt nun das Zeugende im Leben.

 

Dies ist genau der Beginn der Industrialisierung und der Beginn der schleichenden Auflösung der männlichen Zeugungskraft. Stattdessen "erzeugen" wir jetzt alles.


1846: Neptun

Der Riss jedoch wird größer und breiter und erfaßt jetzt das Jupiterpaar, das bisher für Fisch und Schütze zuständig war. Mit der Entdeckung des Neptun wird auch dieses Paar wird getrennt und die Pole bleiben unvereint zurück.

Die Entdeckung des Neptun 1846 - etwas vor den Revolutionen in Europa, markiert den nächsten Punkt in der fortschreitenden Entfremdung und Umstrukturierung des Lebens seit der Französischen Revolution. Die alten Ordnungen und Machtverhältnisse zerbersten immer mehr, die Selbstverständnisse über die Herkunft, das Leben und die Bestimmung des Menschen gerät ins Wanken. Man möchte neue Definitionen und Antworten.

 

Länder und Zugehörigkeiten werden nun neu gemischt. Das Geregelte ersetzt das Gewachsene. Diese Entwicklung ist ja schon seit Jahrhunderten zu beobachten. Jetzt aber gelten ausschließlich diese neuen Regelungen. Menschen sind in Staaten organisiert, die sich nicht mehr entwickelt haben, sondern am Reißbrett ausgehandelt wurden.

 

Man könnte sagen: Saturn genügt nicht mehr, der Bereich des Himmlischen wird ausgelagert und findet seine Entsprechung in der Entdeckung eines neuen Planeten. Dann, wenn ein bisher integrierter Teil nicht mehr gelebt wird oder werden kann, findet sich dieser Vorgang der Abtrennung quasi als Projektion in einem Ereignis. Das Selbstverständnis der Vollständigkeit geht endgültig verloren. 

Conclusio

Die Einheit des Himmels ist nun zerfallen und gliedert sich neu nun auf in Neptun, Uranus und Saturn. Es ist der Augenblick, als das Selbstverständnis der Menschen zusammenbrach und einem rationalem Weltbild wich. Aber es kommt noch schlimmer:

1930: Pluto

Nun zerbricht auch das Paar des Mars. An die Stelle des Skorpionmars tritt Pluto.

Die Entdeckung des Pluto am 18. Februar 1930 erfolgt in einer Zeit, als diktatorische Lebensstrukturen das Leben vollkommen vernichten wollten. Die Menschen aber begannen all das, was nicht mehr möglich war umzusetzen und zu verwirklichen, in eine schöne Traumwelt von einem besseren, heileren, einem reineren Leben auszulagern. Das Weltbild der 7 Planeten war nun endgültig obsolet, der Blick in den Himmel hatte das Ausgeliefertsein ja schließlich bestätigt. Da draußen ging es  - wahrscheinlich - unendlich weiter. Die 3 neuen Planeten traten an die Stelle der vertrauten. Die Hilflosigkeit und Ungeborgenheit schlägt sich nun in Pluto nieder. Er spiegelt uns alle verlorenen  Schicksale wieder.

 

Zum Ausgleich formen sich die Menschen nun eine Welt nach ihrem Willen: der Eingriff in den göttlichen Bauplan ist zwar nur im Bereich der Materie möglich, aber was solls? Man kann es ja zumindest versuchen, die Welt nach eigenen Wünschen umzumodeln. Gene sind der materielle Niederschlag einer Idee. Das Umordnen und Verändern darin kommt einem Umzeichnen des Bauplans gleich. Dann wird ein Haus eben ohne Fenster gebaut. Der eigentliche Plan jedoch, der sich ja im geistige, göttlichen  Bereich befindet, die Idee dahinter, ist unerreichbar und kann dadurch nicht verändert werden.

 

Wir wohnen dann wie die Schildbürger in dunklen Räumen - aber was solls. Man kann sich ja vor-stellen, daß diese hell wären...

 

Für diese Auslagerung des Himmels bezahlen wir einen hohen Preis. Diesen Preis will ich nun näher beleuchten.


Die Sonne in der Verbunddeutung nach Döbereiner

Die Verbunddeutung beleuchtet die Sonne und ihre Verbindungen. Die Verteilung der Planeten, wie Döbereiner es in Bezug auf die Stellung der Sonne im jeweiligen Quadranten macht, zeigt 1. die Betonungen der Tierkreiszeichen des jeweiligen Quadranten. Und 2. erkennen wir die Auswirkungen dann an den Stellungen der dazugehörenden Planeten im Tierkreis. Dabei sind die Häuser nicht relevant. Dies ist die Sicht auf die Ebene des Lebens und die damit verbundenen subjektiven Emotionen, weil ja der 2. Quadrant ausschlaggebend ist. Aus der Stellung der mit diesem Quadranten verbundenen Planeten im Tierkreis ergibt sich ihre Grundfärbung und Struktur des Lebens. Dies ist der "Weg des Königs", der hier aufgezeigt wird.

Der Weg der Königin und der Mond

In gleicher Weise können wir natürlich auch den Quadranten betrachten, in dem sich der Mond befindet, sowie diejenigen Planeten die über die Zeichen herrschen, die sich in diesem Quadranten befinden und dadurch verbunden sind. Dies ist der innere Weg, über unser Empfinden, das uns durch das Leben führt. Es ist immer der Mond, der unser Verhältnis zur Welt aufzeigt. Dies ist der "Weg der Königin". Dadurch erst wird das Königspaar komplett und der innere, gemeinsame "Königsweg" erkennbar.

 

Wie sieht dies nun z.B. bei Queen Elizabeth II. aus?


Der Sonneverbund

Im Prinzip ist die Verbunddeutung eine Ganzzeichendeutung. Beleuchtet wird jeweils der Quadrant von Sonne und die dazugehörenden Planeten. Hier am Beispiel von Queen Elizabeth II.:

Der Sonneverbund von Queen Elizabeth II. befindet sich im Frühlingsquadranten. Er umfaßt Widder, Stier und Zwilling. Dies ist der Quadrant der Erscheinung der Realität, damit der Materie und der "Titanen". Die Sonne steht hier im Zeichen Stier und legt deshalb den Frühlingsquadranten als Ebene des Lebens fest. Die Planeten Mars im Wassermann, Venus im Fisch und Merkur im Widder gehören mit ihren Stellungen zu diesem Verbund. Die Sonne handelt in diesem Planquadrat. Damit ist der Bereich des Phänomens, des Greifbaren definiert.

Die Deutung

Döbereiner deutet den Frühlingsquadranten immer von Widder zu Zwilling: also ist der Mars im Wassermann der Ausgangspunkt des Verbundes.

 

1. Stufe Widder: Mars hat eine Konjunktion zu Jupiter und eine Opposition zu Neptun in 7. Hier zeigt sich einerseits eine entzündliche und andrerseits geschwächte Position. Dies war ihre Ausgangssituation als Königin nach dem Tod Ihres Vaters und der Abdankung ihres Onkels.

2. Stufe Stier: Venus in den Fischen zeigt ein schwimmendes Königreich, von Wasser umgeben. Venus hat ein Quadrat zu Pluto im Krebs: Das Reich ist nicht gewachsen, sondern einer Idee entsprungen: das Haus Windsor.

3. Stufe Zwilling: Merkur steht im Widder und hat einen Spiegelpunkt zu Uranus. An Queen Elizabeth II. erkennt man die Problematik der deutschen Abstammung. Das britische Königshaus saß während des 2. WK quasi zwischen den Stühlen.

 

Und nun zum Weg der Königin:

Der Mondverbund

Hier ist der Sommerquadrant betroffen. Er reicht von Haus 5 bis Haus 7 hinein mitten in die Gegenwart.

 

1. Stufe Krebs: Der Mond als Ausgangspunkt des Mondverbundes steht genau auf dem DC im Löwen. Löwe ist nicht unbedingt das Element, in dem sich der Mond frei entfalten kann, ist in der Position als Königin jedoch durchaus angemessen und raffiniert: der Mond hat sich dem Löwen zu fügen, die eigenen emotionalen Befindlichkeiten sind untergeordnet und können höchstens dem Tagebuch im Safe anvertraut werden. Die Weiblichkeit wird dadurch zweitrangig, somit ist auch die emotionale Wertigkeit von Mutterschaft und Kindern, die werden dem Königinsein untergeordnet. Im Krebs befindet sich auch der Pluto als Verneinung des subjektiven Lebens, oder anders gesagt, das Leben hat sich der Etikette zu fügen und kann sich nicht frei entwickeln. Die Emotionalität ist durch Pluto verhindert. Die Kinder dienen der Dynastie und nicht der eigenen emotianalen Verwirklichung und Befriedigung. Der Mond ist für die Öffentlichkeit.

2. Stufe Löwe: die Sonne liegt außerhalb des Mondverbundes im Frühlingsquadranten. Die Verwirklichung der Mondanlage ist nur auf einer äußerlichen Ebene im  Stier im Sinne von Status  möglich. Der Neptun im Löwen erleichert diese Notwendigkeit durch eine gesteigerte Unbestimmtheit, die dies besser erträglich macht.

3. Stufe Jungfrau: die Bedingungen und Hindernisse betreffen das Haus 7. Merkur im Widder schlägt sich mit der Realität herum und verknüpft den Sonneverbund mit dem Mondverbund.

Die Deutung ohne Transsaturnier:

In dieser Deutung unterstehen Mars, Jupiter und Saturn jeweils 2 Zeichen:

 

Mars im Wassermann in Haus 1 ist zuständig für Widder als Herrscher von 2 und Skorpion als Herrscher von 9 und bringt die Fügung, die von Saturn geregelt ist als eine Erneuerung  in die Realität.

 

Saturn im Skorpion beherrscht Haus 12 und Haus 1. Die Regelung der Gestalt ist tief im Unbewußten verankert und soll sich im Raum zeigen.

 

Jupiter im Wassermann beherrscht Haus 10 und Haus 1 und wirkt über ihre Person hinaus sowie in die Realität hinein.

Dieses Horoskop ist ein bemerkenswertes Beispiel, wie Sonne und Mond sich ergänzen können. Hier arbeiten sie beinahe Hand in Hand. Die Deutung ohne Transsaturnier deckt sich mit den neuen Planeten. Pluto hilft bei der Unterdrückung des Subjektiven. An der Lebenslänge von Queen Elizabeth II. können wir ermessen, daß die Lebensaufgabe weitgehend gelungen ist. Der Zwang war anscheinend erträglich, da er sich im Sinne der Grundstruktur auswirkte und die Selbstaufgabe unterstützte.

Die Deutung von Merkur und Venus demnächst