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Ausblick ins 2021 für Österreich

Das Äquinoktium 2021 für Wien zeigt einen Ascendenten auf 7° Krebs, damit die Schwäche der Identität. Der Mond in Haus 12 im Zwilling weist auf die Ausschaltung der Volksseele hin,  das sich in stummer Verzweiflung mit beigefügtem Mars in die Unabänderlichkeit fügt, mit Mond Neptun Quadrat die Unterlegenheit des Volkes. Die Sonne in 10 macht dies verbindlich, in Konjunktion mit Venus soll dieser Zustand zum "Neuen Ursprung" werden. Der MC in den Fischen mit beigefügtem Neptun hüllt diesen Vorgang in Nebel und verschleiert ihn bis zur Unerkennbarkeit. Präsentiert wird der Pluto in 8 im Steinbock als Bild der regelnden Macht. Das "Neue Biedermeier" ist erkennbar an Saturn Uranus Quadrat, der Regelung der Gegenwart, die Unvereinbares scheinbar überbrückend die Spaltung der Gesellschaft versucht in der Gegenwart zu etablieren.

Neptun als Herrscher von 10 erscheint verkleidet als Pluto in 8, für jeden erkennbar. Man sollte jedoch nicht die bereinigende Kraft des Himmels unterschätzen, die durchaus mit den Auslösungen imstande ist tatsächlich zu bereinigen. Merkur in den Fischen mit Mars Quadrat wird im Juni ausgelöst und wird wahrscheinlich das Verhüllte zum Maßstab werden lassen.  Die Menschen werden die Situation der Welt hinnehmen müssen, denn dagegen anzugehen ist sinnlos, um die sanfte Kraft des Neptun wirksam und die Auflösung des Pluto möglich werden zu lassen.

Sommerbeginn

Wenn wir die Transite zu Sommerbeginn begutachten, springt zuerst einmal die Sonne auf dem Ascendenten ins Auge: der Merkur läuft über den versenkten Mond und aktiviert im Unbewußten den Mond Neptun, vielleicht ist dies die Unterwerfung unter den großen Bruder, unter der sich Österreich bereits seit Beginn des Jahres befand?

Um den 9. Mai herum bekommt die Erscheinung dieser Machlosigkeit einen gehörigen Schub, die aber im Verborgenen weitergärt. Anfang Juni wird die Stimmung zunehmend brisant. Mars Pluto Opposition verlangt die Unterwerfung. Nun kommt die Sonne aus ihrer Versenkung und bringt das ganze Ausmaß des Debakels in die Wahrnehmbarkeit.

Wir sollten nicht vergessen, daß der erste Quadrant der Quadrant der Erscheinung ist, der "Maya", die Welt der materiellen Verdichtungen, die aus dem Zusammenwirken aller Kräfte, unserem freien Willen und unseren Vorstellungen und Verdrängungen gebildet wird. Damit ist das Leben wie ein riesiges unbekanntes Puzzle, in dem wir durch unser Leben die Steine bilden, die dann erst das Bild ergeben, das wir wahrnehmen.

Was sollte denn nun getan werden? Oder besser, was stünde an, um die fatale derzeitige Situation ins Positive, Lebendige und Lichtvolle zu wenden? Kann denn der Einzelne etwas tun?

Es ist sicherlich richtig, daß es den Einzelnen nicht mehr gibt, denn die Gleichschaltung durch kollektive Lebensformen und Maßnahmen haben das Individuelle großteils erstickt. Die Sonne auf den 7° Krebs weist nun auf die verlorenen Leben hin, auf alles, was wir dem Wohlstand und Komfort, der sogenannten Lebensqualität geopfert haben.

Der Krebs ist das ursprüngliche Leben, das, was man nicht im Voraus kennt, was man nicht planen kann. Dieses spontane Leben haben wir an den Nagel gehängt zugunsten der Sicherheit, die wir mit technischen Mitteln zu erringen glauben, welche aber aufgehoben werden wird durch den laufenden Uranus im Stier. Denn diese Sicherheit ist eine scheinbare, eine anscheinende, der wir das Leben gemeint haben unterwerfen zu müssen. Und diese Tatsache der vollkommenen Sinnlosigkeit dieser Lebensführung, wird nun zunehmend in die Erscheinung treten, quasi als Bewusstwerdung dieses Umstandes. Denn das Leben retten zu wollen, indem man das Leben ausschließt, ist ja an Widersinnigkeit kaum mehr zu überbieten! Es geht um diese Bewußtwerdung, daß wir das Leben durch unsere Maßnahmen zerstört haben.

Es könnte eine Wende sein dahingehend, endlich wahrzunehmen, daß die Spaltung, die am Saturn Uranus Quadrat erkennbar wird und welche die ganze Welt teilt, nicht mehr überbrückt werden kann, ohne die Vorstellungen der technisierten Sicherheit und der Machbarkeit aufzugeben. Die Verfechter dieser beiden sich ausschließenden Haltungen sollten sich jedoch vor dieser Dualität hüten. Denn dieser Konflikt kann nicht mit Aktionismus, sondern lediglich mit einer inneren Hinwendung zum Leben, zum Vertrauen in die Schöpfung und in den Himmel aufgelöst werden.

Denn letztlich ist es die ureigenste Entscheidung jeder einzelnen Seele, wem sie sich anvertraut. Das Umfeld und die Umstände dienen lediglich dieser individuellen Entscheidungsfindung durch das Erleben, dann, wenn man bemerkt, daß ja alle Maßnahmen nichts bringen. Erst mit dieser Erkenntnis wird die Hinwendung zum Licht möglich und kann eine Wende erfolgen. Dies ist jedoch ein Prozess, der in den nächsten Jahren weiter andauern wird und vielleicht in eine Erkenntnis und das Begreifen führen kann, daß man der Angst letztlich nur durch das Vertrauen in GOTT entkommen kann....

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