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Die Saturn Pluto Konjunktion: Gedanken zur Eigenständigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saturn Pluto ist, wie Döbereiner ja eindrücklich beschrieben und Weiler interpretiert hat, das Gefangensein in der Uneigenständigkeit, die solange es hierarchische, gewachsene Strukturen gab, gelebt, erlitten und nur über diesen erlebten Schmerz der Unselbständigkeit die Chance auf eine Entwicklung zur Eigenständigkeit möglich machte. 

Die Uneigenständigen waren so in ihrer Situation gebunden an ein Herrschaftssystem, das Sicherheit brachte.

Nun, das Abhängige, Wehrlose hat den Wenigsten gefallen, hat zu Revolutionen geführt, die aber wieder in einem Gefangensein, diesmal aber in einem sozialen System, als Befreiung aus der Abhängigkeit erlebt wird.

Bemerkenswert daran ist, daß der Einzelne in seiner Gebundenheit im Prinzip sich selbst nicht verändern konnte und so nach wie vor keine Eigenständigkeit entstanden ist. Weiters, daß diese Gebundenheit ja als Sicherheit und Absicherung empfunden wird.

Und das ist das Dilemma unserer Zeit:

Selbständigkeit ist immer mit Risiko verbunden, aber wer will dies tragen?

Da bleiben viele lieber ein Leben lang in einem Korsett gefangen und hoffen auf die Pension.

Und jetzt plötzlich gerät diese vermeintliche Sicherheit ins Wanken. Das zeitliche Geschehen ist wie ein Erdbeben im scheinbar ewig Beständigen.

Und alle werden gezwungen über ihre Basis im Leben nachzudenken. Denn diese erzwungene Separation ist der Zwang der nicht gelebten Eigenständigkeit durch die Regelung. Der Saturn kündet im Wassermann nun von dieser Notwendigkeit der Trennung.

Ich hoffe sehr, daß viele den Sprung in die Eigenständigkeit wagen!