Die Gestalt des Wirklichen

Der Herrscher des 11. Hauses zeigt nach der MRL auf, welche Lebensgestalt hervor gebracht werden soll. Dieser Gestalt entsprechend finden wir dann im 10. Haus die Bestimmung vor, die jedoch noch nicht ins Zeitliche getreten, sondern nur als Anlage “geschaut“ werden kann.

Zeitlichkeit bedeutet Vergänglichkeit, damit fortwährende Veränderung, sekündlich. Der Mensch als geistiges Wesen in einer materiell greifbaren Welt hat Mühe diese Tatsachen zu be-greifen, zu er-fassen, schlicht weil sie ja noch nicht geboren wurden und damit noch nicht materiell geworden sind. Wir klammern uns an die greifbare Welt und bringen uns damit um die Wahrnehmung des“Inhaltes“.

Im Übergang vom 10. zum 9. Haus geschieht diese spezielle Wandlung in den Bereich der begegnenden Wahrnehmbarkeit. Dieses bisher noch unerkennbar Ungreifbare fügt sich zu der Gestalt, die an den entsprechenden Konstellationen erahnt werden kann.

Diese Gestalt ist somit nichts was im 7. Haus materielle Begegnung wird, weil im 3. Quadranten  keine reale Gegenwart stattfindet. Dazu braucht es den 1. Quadranten, um unsere Sinnesorgane anzusprechen. Im 3. Quadranten finden wir eher das Gedachte, das Geistige, sicherlich auch die Phantasie, die Vorstellungen, Träume, Ideen aber auch die Intuition und Inspirationen. 


Produkte des Geistes, der sich denkend Luftschlösser bauen kann, wie ein Blitz Erkenntnis bringen kann, in uns etwas bewegt, wie ein Hauch, der Neues hervorbringt. In 7. Haus wird erkennbar, worum es geht. Hier ist die Essenz allen Geschehens zu finden.


Die an den Herrscher von 11 gebundenen Planeten zeigen nun den Weg des Erlebens auf, die Blockierungen, die bewältigt werden müssen um das Wahre des 4. Quadranten aus der Umklammerung zu befreien. Der vollständige Pluto bedeutet demnach nicht nur das Gefangensein in fixen Modellen, sondern auch die aus der Quelle des Ewigen gespeiste Belieferung des Gedanklichen.


Das Ewige ist dabei nicht unsterblich im Sinne des Lebens, sondern das über alle Grenzen hinausreichende Gültige. Es ist der Geist der uns bewegt, unser innerster Antrieb, dem es zu folgen gilt.


In uns empfunden führt er uns aus uns SELBST heraus zu uns SELBST. 


Jeder Mensch kann dieses SELBST in sich suchen und finden, ihm vertrauen und treu sein.


Alles wer oder was uns real begegnet ist eingebettet in diesen angeborenen Rahmen. Die Konstellationen, die uns in Menschen zum Erlebnis werden stehen in Verbindung zu unserem inneren Entwicklungszustand.